Samsung Recovery-Menü nach Update eingeschränkt

Besitzer von Samsung-Smartphones berichten von eingeschränkter Funktionalität im versteckten Android-Recovery-Menü nach der Installation des Februar-2026-Updates. Branchenkreisen zufolge hat der Konzern mehrere Tools entfernt, die erfahrene Nutzer lange für Systemdiagnosen und Fehlerbehebungen genutzt haben.

Das Recovery-Menü ist eine spezielle Schnittstelle, über die Nutzer Werksresets durchführen, Updates per ADB oder von einer Speicherkarte installieren, den System-Cache-Bereich löschen und andere Wartungsoperationen ausführen können. Den Berichten zufolge wurde die Liste der verfügbaren Optionen in den neuen Firmware-Versionen erheblich gekürzt. Besitzer der Galaxy-S25-Serie bemerkten die Änderungen zuerst, später bestätigten sie sich auch für das Galaxy Z Fold 7.

Das Löschen des Cache-Bereichs galt traditionell als eine der beliebtesten Methoden, um Probleme nach Updates zu beheben. Die Entfernung dieser Funktion hat daher unter Power-Usern für Besorgnis gesorgt. Derzeit wird das Update mit dem gestutzten Recovery-Menü für das Galaxy S25, S25+, S25 Edge, Z Flip 7, Z Flip 7 FE und Z Fold 7 ausgerollt. Die Liste der betroffenen Modelle könnte in den kommenden Wochen noch erweitert werden.

Interessanterweise ist die Situation nicht einheitlich: Das Galaxy S25 Ultra mit der Beta-Version von One UI 8.5 behält das alte Recovery-Menü, während Geräte mit stabiler One UI 8.0 und dem Februar-Patch bereits die aktualisierte Oberfläche anzeigen. Samsung hat bisher keine offiziellen Erklärungen für diese Änderungen vorgelegt. Unklar bleibt auch, ob dieser Schritt mit früheren Gerüchten über eine mögliche Ausphasung des Download-Modus in zukünftigen Modellen, einschließlich der Galaxy-S26-Serie, zusammenhängt.