Künstliche Intelligenz verursacht Engpässe beim DDR5-Speicher
KI-Bots überwachen und kaufen massenhaft DDR5-Speichermodule, was zu Engpässen führt. Analysten berichten von automatisierten Anfragen, die den Markt beeinflussen.
KI-Bots überwachen und kaufen massenhaft DDR5-Speichermodule, was zu Engpässen führt. Analysten berichten von automatisierten Anfragen, die den Markt beeinflussen.
© RusPhotoBank
Künstliche Intelligenz hat damit begonnen, DDR5-Speichermodule massenhaft zu überwachen und aufzukaufen, was zusätzliche Engpässe auf dem Markt verursacht. Analysten von Galileo berichten, dass automatisierte Bots Seiten von Online-Shops für Speichermodule sechsmal häufiger besuchen als echte Nutzer.
In einer erkannten Kampagne blockierten Fachleute über 10 Millionen automatisierte Anfragen. Die Analyse ergab, dass Bots innerhalb einer Stunde rund 50.000 Anfragen an 91 Seiten mit DDR5-Angeboten schickten. Jedes Produktangebot wurde somit im Schnitt über 550 Mal pro Stunde abgefragt – praktisch traf alle paar Sekunden eine neue Anfrage ein.
Die Überwachung läuft nahezu ununterbrochen, mit minimalen Pausen für technische Unterbrechungen. Interessant ist, dass die Algorithmen nicht nur Gaming-Module mit Kühlkörpern und RGB-Beleuchtung im Blick haben, sondern auch Industriespeicher. Sogar Komponenten für Mainboard-Hersteller, einschließlich DIMM-Sockel, stehen unter Beobachtung.
Experten weisen darauf hin, dass diese Aktivität automatisierter Systeme den Zugang zu Produkten für normale Käufer erschwert. Massenkäufe durch Bots verschärfen die Komponentenknappheit und heizen den Speichermarkt weiter an.