Apple erwägt angeblich, einen iMac mit OLED-Display auf den Markt zu bringen. Das wäre eine der bedeutendsten Updates der Serie seit Jahren. Branchenkreise zufolge hat das Unternehmen bereits wichtige Display-Lieferanten kontaktiert, um die Entwicklung geeigneter Panels anzustoßen.
Der Plan sieht ein 24-Zoll-OLED-Display mit einer Helligkeit von etwa 600 Nits und einer Pixeldichte von rund 218 ppi vor. Damit übertrifft es den aktuellen iMac mit LCD-Bildschirm, der bei gleicher Dichte nur 500 Nits erreicht. Für potenzielle Käufer ist das ein wichtiger Punkt, denn er zeigt: Apple setzt nicht nur auf den besseren Kontrast und die Farbwiedergabe von OLED, sondern will auch die Helligkeit für den Alltagsgebrauch steigern.
Eine Schlüsselrolle unter den Zulieferern dürfte Samsung Display spielen. Das Unternehmen plant, erste Muster auf Basis von QD-OLED-Technologie in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 vorzubereiten. Diese Panels sollen einen Fortschritt gegenüber Samsungs aktuellen Angeboten darstellen und die Pixeldichte von 160 auf etwa 220 ppi erhöhen. Auch LG Display ist an dem Projekt beteiligt und entwickelt eigene OLED-Panels der nächsten Generation mit verbesserter Helligkeit und alternativen Produktionstechnologien.
Allerdings sollten Verbraucher diesen iMac nicht allzu bald erwarten. Den verfügbaren Informationen zufolge könnte der Marktstart erst 2029 bis 2030 erfolgen. Bis dahin wird Apple die aktuelle Serie weiter aktualisieren, der nächste Schritt ist der Wechsel zum M5-Prozessor.