PlayStation 6 und nächste Xbox: der große Raytracing-Sprung mit AMD

PlayStation 6 und die nächste Xbox steuern auf einen spürbaren Sprung bei der Raytracing-Leistung zu – angetrieben von Technologien, die in AMDs künftiger Architektur verankert sind. Laut Insidern sollen schnelle Matrix-Operationen, verbesserte Intersection-Tests, optimiertes Stack-Management und stärkere Hardware für die Geometrieverarbeitung den Grundstein legen. Zusammengenommen soll das die Bildqualität heben und Raytracing zugleich zugänglicher sowie verlässlicher machen.

Fachleute dämpfen jedoch die Erwartungen: Raytracing ohne Kompromisse sei weiterhin ein fernes Ziel und könnte noch zwei Jahrzehnte entfernt liegen. Auch die neuen Konsolen setzen daher auf ausgewogene Verfahren, um die Balance zwischen Bildqualität und Performance zu halten – in der Praxis derzeit der vernünftigste Weg. Das wirkt unspektakulär, aber genau diese Bodenhaftung verhindert Enttäuschungen.

Gerüchten zufolge will Sony Raytracing klar priorisieren. Die PlayStation 6 könnte beim Raytracing gegenüber der PS5 etwa das Fünffache und in bestimmten Szenarien sogar das Zehnfache an Leistung liefern. Die Rasterisierung soll sich um rund das Zwei- bis Dreifache verbessern – ausreichend, um 4K bei 120 FPS stabil zu halten. Microsoft bereitet derweil eine Next-Gen-Xbox mit ähnlich gesteckten Zielen vor.

Endgültige Spezifikationen und Preise bleiben vorerst unter Verschluss. Doch beide Konsolen scheinen entschlossen, um die Krone der „Raytracing-Ära“ zu konkurrieren – auch wenn der Weg zur echten Fotorealistik weiterhin Grenzen kennt. Am Ende zählt für Spieler wohl mehr die Konstanz und kluge Abwägung als das Jagen nach Perfektion auf Kosten flüssigen Gameplays – genau diese Verlässlichkeit könnte den Unterschied machen.