Samsung Galaxy XR im Leak: 4K-Micro-LEDs, XR2+ Gen 2 und Eye-Tracking
Großer Leak zum Samsung Galaxy XR: Design, 4K-Micro-LED-Displays, Snapdragon XR2+ Gen 2, Eye- und Handtracking sowie 2–2,5 Stunden Akkulaufzeit und Google Play.
Großer Leak zum Samsung Galaxy XR: Design, 4K-Micro-LED-Displays, Snapdragon XR2+ Gen 2, Eye- und Handtracking sowie 2–2,5 Stunden Akkulaufzeit und Google Play.
© Android Headlines
Samsung steht kurz davor, ein eigenes XR-Headset vorzustellen, und ein umfangreicher Leak zeichnet das Bild fast vollständig – vom Design bis zu den wichtigsten Spezifikationen. Das zuvor als Project Moohan bekannte Gerät soll als Samsung Galaxy XR erscheinen und nimmt unübersehbar Anleihen bei Apples Vision Pro: eine elegante, eng anliegende Schale und ein externes Akkupack nach Apple-Vorbild.
Auf der Front sitzt eine Reihe von Kameras und Sensoren: Vier unter dem Glas untergebrachte Einheiten übernehmen das Handtracking, zwei runde Module nahe dem Nasensteg überwachen den unteren Sichtbereich. Ein Näherungssensor an der Stirn hilft, nahe Wände zu berücksichtigen.
Im Inneren arbeiten Eye-Tracking-Kameras mit IR-LEDs und KI zusammen, um Pupillenbewegungen präzise zu erfassen.
Das Headset setzt auf zwei 4K-Micro-LED-Displays mit 4.032 ppi und kommt damit zusammen auf rund 29 Millionen Pixel. Angetrieben wird es von einem Snapdragon XR2+ Gen 2, den Samsung, Qualcomm und Google gemeinsam für Mixed-Reality-Aufgaben optimiert haben. In das Kopfband integrierte Lautsprecher werden von Mikrofonen mit Geräuschunterdrückung und Sprachverbesserung flankiert. Für die Eingabe gibt es ein seitliches Touchpad, Tasten zum Starten der Oberfläche und zur Lautstärkeregelung, dazu Unterstützung für Controller mit sechs Freiheitsgraden, Analogsticks und Haptik.
Galaxy XR wird den Google Play Store unterstützen und mit einer proprietären Oberfläche im Stil des Galaxy-Ökosystems ausgeliefert. Der Leak nennt zudem eine Akkulaufzeit von bis zu 2,5 Stunden bei Videowiedergabe und etwa 2 Stunden bei gemischter Nutzung.
Unterm Strich positioniert sich Samsung damit als ernstzunehmender Rivale für Apple und stellt ein XR-Gerät in Aussicht, das tief in Android und die eigenen Dienste eingebunden ist. Auf dem Papier wirkt die Kombination aus hochauflösenden Displays und dicht gepacktem Sensorsetup ambitioniert; wenn das Serienprodukt die Angaben des Leaks trifft, sind scharfe Bilder und reaktionsschnelles Tracking wahrscheinlich.